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Unzählige Samtpfoten leiden hier im Süden – weil niemand für ihre «Entsorgung» in Tierheimen Subventionen bezahlt, bleibt ihnen zumindest die Masseninternierung erspart. Viele Katzen sind krank – entzündete Augen und Katzenschnupfen sind verbreitet. Um mehr für die Katzen tun zu können, brauchen wir zusätzliche Katzenfallen und Medikamente.
Nebst Hunden sind Katzen unsere häufigsten Patienten. Viele Büsis sind ausgewachsen deutlich kleiner als Schweizer Katzen. Bei uns leben Hund und Katz friedlich miteinander. Diese beiden sind nach wenigen Tagen unzertrennliche Freunde geworden.
Krankheiten und Verletzungen betreffen häufig die Augen. Der Gesundheitszustand vieler Katzen ist angegriffen – oft eine Folge mangelnder und schlechter Ernährung. Werden sie von Tierfreunden versorgt, vermehren sie sich aber um so erfolgreicher.
Häufig fangen wir bei Sterilisationsaktionen ganze Katzenkolonien ein. So klein die Stubentieger sind – unsere Mitarbeiter haben Respekt vor den kleinen Raubtieren. So mancher Kratzer lässt sich beim Umgang mit den «wilden» Büsis kaum vermeiden.
Früher sind uns einige Tiere entwischt. Aufgrund unserer Erfahrung entkommen uns heute fast keine Patienten mehr. Dank Parasitenbehandlung und Vitaminmischung blühen die Samtpfoten richtig auf.
Wo Tierfreunde die Katzen versorgen, bilden sich Kolonien. Dort können wir die Tiere besser einfangen und die Geburtenkontrolle funktioniert. Dies gelingt nur mit Geduld und professionellen Katzenfallen.
Unsere Katzenaktionen sind immer gefragter. Wenn wir jede Katze, die wir kastrieren, auch impfen können, wird die Situation stetig verbessert und die Lebensqualität der Samtpfoten gesteigert.