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Balkan, Bären, Belitsa - entdecken Sie mit mir eine Perle Europas! Lassen Sie sich auf diese Reise in ein wild-romantisches, unbekanntes Land voll faszinierender Eindrücke und aussergewöhnlicher Gastfreundschaft entführen! Die Heimat der wilden Bären - das gewaltige Rila-Gebirge im Südwesten Bulgariens wartet darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Besuchen Sie in Belitsa Europas grössten Bärenpark und lernen Sie das wichtigste Tierschutzprojekt des Landes - die Befreiung der gequälten Tanzbären - mit eigenen Augen vor Ort kennen. Bäche aus denen man trinken kann, Dörfer von ursprünglicher ländlicher Idylle, eine atemberaubende Landschaft und die kulinarischen Spezialitäten der naturreinen bulgarischen Küche erwarten Sie hier. Fern von touristischen Pfaden warten auf Sie echte Erlebnisse: faszinierende Naturschutzgebiete, einzigartige Heil- und Mineralquellen, Kochen mit Einheimischen, lokale Feste und Bräuche, spontane Begegnungen mit Mensch und Tier - eine Woche unter Freunden.
Ich habe im Laufe meiner langjährigen Tätigkeit als Geschäftsleiter einer Schweizer Tierschutzorganisation das Projekt des Bärenparks für befreite Tanzbären betreut und dabei Bulgarien und seine Bewohner kennen und lieben gelernt. Das Land, seine Menschen und die unberührte Natur haben mich seither immer wiederkehren lassen. Getreu dem Motto unseres original schottischen Gastgebers, Prof. Derek Brown: «Sie kommen als Gast - und gehen als Freund!»
Hintergrund des Tierschutzprojekts Bärenpark Belitsa:
Grundsätzlich
ist private Bärenhaltung seit 1993 auch in Bulgarien verboten. Dass
dieses Gesetz nicht vollzogen wurde, hatte verschiedene Gründe: die
Behörden konnten Bären nicht beschlagnahmen; es fehlte Personal, das dem
Besitzer den Bären wegnehmen konnte wie auch ein Ort, an dem die
gequälten Bären dann untergebracht werden konnten. Die Schaffung des
grössten Bärenparks Europas hat dieses Problem gelöst: Das einzigartige
Tierschutzprojekt - vom bulgarischen Staat tatkräftig unterstützt - gibt
den Bären eine neue Heimat. Den Tanzbärenführern werden die
Bärenführerlizenzen zusammen mit den Bären abgenommen. Heute erzielt der
Tierschutz auch in der bulgarischen Öffentlichkeit Wirkung: Immer
häufiger werden die Bärenführer von Passanten auf der Strasse
beschimpft, geschlagen und weggejagt. Die Akzeptanz der Bärenführer bei
Einwohnern und Touristen ist deutlich gesunken, so gehen auch deren
Einkünfte drastisch zurück. Es ist ein wunderschönes Bild, wenn ein
stattlicher Bär wie Goscho, der bekannteste Tanzbär Bulgariens, der
dreizehn Jahre lang an Ketten gehalten und am Nasenring gezerrt wurde
und Brot, Schnaps und Zucker fressen musste, heute voll neuentdeckter
Lebensfreuden in seinem Wasserbecken planscht und sich im Wald die
versteckten Früchte zusammensucht. Touristen, die den Bärenpark
besuchen, sorgen für das definitive Ende der Tanzbärentradition und für
das kleine, vergessene Dorf Belitsa bedeutet das Tierschutzprojekt neue
Hoffnung. Die Besucher der Bären helfen der Gemeinde, die seit Beginn
fest hinter diesem grossen Tierschutzprojekt steht. Nirgendwo kann man
so viele Bären in ihrem angestammten Lebensraum so gut beobachten. Nicht
umsonst ist der Bär das Wappentier Belitsas.
Helfen Sie mit : Sauberes Wasser - eine Bio-Kläranlage für Belitsa
Sie
helfen aktiv Gutes zu tun, wenn Sie diese einmalige Reise buchen und
die Bären in Belitsa besuchen - denn die Gemeindeverwaltung erhält von
uns für jeden Gast, der Belitsa besucht eine Spende, die zweckgebunden
zur Errichtung und Betrieb einer ökologischen Pflanzenkläranlage für das
Dorf verwendet wird. So unterstützen Sie als Gast das arme Dorf direkt
und tatkräftig!